KIRSTEN SCHEMEL ARCHITEKTEN BDA
Haus Menke . Schachtelung
Auf einem für unbebaubar erklärten Grundstück, einer feuchten Senke, steht dieses simple Wohnhaus für eine Familie. Das Haus konstituiert sich aus Teilen – ineinander geschachtelt – um Differenzierte räumliche Beziehungen zwischen "Innen und Außen", "Introversion und Extroversion" zu artikulieren (massiver Kern mit dienenden Räumen im Innersten des Hauses, aufgeständerte Holzschachtel mit allen bedienten Wohnräumen, schwebende Holzterrassen als Extension des Innenraumes im Sommer, eigener Garten und malerische Nachbargärten als geborgter Landschaftsraum für die Gesamtkomposition). Neben der atmosphärischen Verschachtelung von Raum, liegt eine besondere technische Intelligenz des Hauses in seiner räumlichen Konfiguration als passives Niedrigenergiehaus: der Kern als Speicherelement (Trombe - Effekt); die sonnenexponierten Wände als durchlässige, durch Sonnensegel und Holzjalousien steuerbare Membrane.
Programm Wohnhaus für eine dreiköpfige Familie
Ort Melle
Klient Fam. Menke
Leistung LPH 1-8
Jahr 2004
Projektteam K. Schemel
Material Lärchenholz, Glas, Sichtbeton, verzinkter Stahl
Nutzfläche 225 m2 innen, 90 m2 außen

Fotos © C. Cramer, Frankfurt a. M.


Ausstellung "10 unter 1000 Euro pro qm", BDA Galerie Berlin, 2004
PROFIL KONTAKT ARBEITEN.KONZEPTE H