KIRSTEN SCHEMEL ARCHITEKTEN BDA
Great Egyptian Museum . Felder für Kultur und Natur
Per Anspruch des GEM, das größte Museum der Welt zu sein, das erste Museum zu werden, welches virtuelle Dimensionen in voller Bandbreite inkorporiert, ein Museumsereignis zu konfigurieren, welches ein komplexes hybrides Programm jenseits der Vorstellung bloßer Ausstellung anbietet, nehmen die Aspekte von Größe, Vision, Programm für die Aufgabe ungekannte Dimensionen an. Das neue Gebäude für das GEM provoziert einen Bruch in den Paradigmen von Raum: anstatt Objekte und Besucher primär in ein Innen einzuschließen, ist unser GEM ein offenes System, welches mit der natürlichen und kulturellen Umgebung interagiert. Es offeriert landschaftsartige Räume, die nicht länger über Raumgrenzen konstituiert werden, sondern ausgedehnte, beinahe infinite Räume sind - Feldern vergleichbar. Jedes "Feld" ist mit einer spezifischen Raum-Erfahrung programmiert. Das "Feld des Lichts", das "Feld der Kultur", das "Feld des Schattens" sind Instrumente zum Vermessen einer spezifischen Raum-Zeit Beziehung in drei gewählten Kontexten: Kosmos-Welt-Landschaft. Mit einer abstrakten Superstruktur, einem homogenen 3D-Grid in horizontaler Ausdehnung, durchstanzt mit Himmels-/ Wüstenlöchern, erforschen wir, wieviel und welche Qualität von Flexibilität wir erreichen können unter den gegebenen realen und notwendigen Bedingungen, mit den poetischen Membranen für Wind und Licht, wie wir unsichtbare Naturphänomene sichtbar machen können, das Gebäude verschwinden lassen und ihm eine fluktuierende Erscheinung verleihen können in seiner räumlichen Nähe zu den drei Pyramiden.
Programm Neubau des Great Egyptian Museum, Gizah/Kairo
Ort Gizah Plateau
Auslober Ägypten, Unesco
Leistung International offener Realisierungswettbewerb
Jahr 2002
Projektteam K. Schemel, N. Knebel, D. Hake
Nutzfläche 160.000 m2
PROFIL KONTAKT ARBEITEN.KONZEPTE H